Perstat vs. Better Stack

Beide bündeln Monitoring, Statusseiten und Rufbereitschaft. Sie unterscheiden sich bei Nachweisen, Rechtsraum und Schwerpunkt.

Die Incident-Liste in Perstat mit offenen und vergangenen Incidents und ihrer Dauer.
Auf dieser Seite

Zuletzt geprüft: 2026-09-15. Korrekturen gern an hello@perstat.io.

Nach dem Workflow entscheiden

  • Perstat passt, wenn Sie Uptime-Monitoring, Rufbereitschaft, Statuskommunikation und eine prüfbare Verfügbarkeitsaufzeichnung wollen, mit einer Control Plane in der EU, die ein deutsches Unternehmen betreibt.

  • Better Stack passt, wenn tiefgehende Log-Werkzeuge, breitere Telemetrie, die breitere MCP- und API-Fläche oder das veröffentlichte Heartbeat-Intervall von einer Sekunde wichtiger sind als der engere Verfügbarkeitsworkflow von Perstat.

  • Nachweise. Perstat ergänzt seine kuratierte Verfügbarkeitsaufzeichnung um zurechenbare, umkehrbare Ausschlussfenster. Better Stack bietet Live-Reports, Filter, gestreamtes CSV sowie SLA- und Incident-Analysen, dazu seine breiteren Observability- und Log-Werkzeuge.

  • Rechtsraum. Perstat ist eine deutsche GmbH mit Control Plane in der EU, Better Stack tritt unter einer US-Gesellschaft auf. Steht der US CLOUD Act auf der Checkliste Ihrer Beschaffung, klären Sie Unternehmensstruktur und Datenstandort bei jedem Anbieter direkt. Unsere Angaben stehen auf der Sicherheitsseite.

  • Umfang. Better Stack umfasst auch Logs und Telemetrie. Perstat konzentriert sich auf Uptime, Status, Incident-Bearbeitung und die Aufzeichnungen, die dabei entstehen. APM und Log-Management gibt es in Perstat bewusst nicht.

Die Fakten nebeneinander vergleichen

PerstatBetter Stack Uptime
Veröffentlichter MonatspreisPulse, 29 €/Monat netto: 50 Monitore mit 60 sResponder, 34 USD/Monat (29 USD/Monat im Jahresabo): 10 Monitore enthalten. Die nächsten 50 kosten 25 USD/Monat (21 USD/Monat im Jahresabo)
Kürzestes Intervall10 s bei Enterprise über MCP, 30 s ab Sentinel für 89 €/Monat“up to 30 seconds”
Cron- und Heartbeat-MonitoringHeartbeat-Monitore: Ihr Job ruft eine geheime URL auf, Periode plus Toleranz, ein ausbleibender Aufruf eröffnet einen Incident10 Heartbeats enthalten. 10 weitere kosten 20 USD/Monat (17 USD/Monat im Jahresabo), mit Intervallen bis 1 Sekunde
Prüfregionen2 bei Free, 3 bei Pulse, alle 6 ab Sentinel. Konfigurierbares Quorum für 11 regionale Checktypen, Agent und Heartbeat ausgenommenstandardmäßig mindestens 4 Standorte. Ein Incident beginnt, wenn ein Check von mindestens 3 davon fehlschlägt
Eskalation per Anruf und SMSpersönliche SMS ab Pulse. SMS und Anrufe der Rufbereitschaft ab Sentinel, verifizierte Nummern, höchstens 2 Anrufe pro Incident“unlimited phone call alerts” und SMS, wie dort angegeben
Zusätzliche Statusseiten5 Seiten bei Sentinel, 20 und White-Label bei Command15 USD/Monat je weiterer öffentlicher Seite (12 USD/Monat im Jahresabo), 1.000 Abonnenten enthalten
Verfügbarkeitsnachweisezurechenbare, umkehrbare Ausschlussfenster in der kuratierten Aufzeichnung, redaktioneller Beispielreport, manueller Export als CSV plus Manifest auf Anfragegefilterte Live-Reports, gestreamtes CSV, SLA kombiniert oder gemittelt, Incident-Analysen mit MTTA und MTTR
Öffentliche Historie geschlossener Incidents7 Tage bis 2 Jahre je nach Tarif, nur die öffentliche Statusseiten-Historie. Andere Aufbewahrungs- und Löschfristen: aktueller Standauf der Uptime-Preisseite nicht angegeben
Rechtsraum und Hostingdeutsche GmbH, Control Plane in der EUUS-Gesellschaft
AutomatisierungREST-Schlüssel lesen 7 Endpunkte. API-Schlüssel mit Scopes oder OAuth mit PKCE erreichen MCP-Lese- und Schreibaktionen, ohne LöschenRemote-MCP mit OAuth oder API-Token für Uptime, Incidents, Rufbereitschaft, Statusseiten, Telemetrie und Team-Werkzeuge. Öffentliche API und Terraform

Zahlen geprüft am 2026-08-27 auf den offiziellen Seiten von Better Stack: Preise, Nutzungsbedingungen, Reporting, Standorte und MCP. Deren Preise stehen in USD wie dort angegeben, unsere in EUR, beide netto. Die Heartbeat-Auflösung und die Formulierung zu unbegrenzten Alarmen zitieren wir von dieser Seite, getestet haben wir sie nicht.

Die Tabelle zeigt, wo Better Stack vorn liegt: Bestätigung standardmäßig aus mindestens 3 von 4 Standorten, Heartbeat-Auflösung, Breite der Reports, Automatisierungsfläche und Log-Werkzeuge.

Den Workflow parallel testen

Perstat importiert derzeit weder Konfiguration noch Historie aus anderen Produkten. Richten Sie die benötigten Monitore in Perstat ein. Exportieren und archivieren Sie benötigte Historie, bevor Sie das alte System abschalten.

  1. Überwachen Sie einen repräsentativen Endpunkt in beiden Produkten und gleichen Sie Intervall und Regionen so weit an, wie die Tarife es erlauben.
  2. Lassen Sie den bestehenden Benachrichtigungsweg aktiv, während Perstat ein repräsentatives Bereitschaftsfenster durchläuft. Nutzen Sie für einen geplanten Alarm einen kontrollierten Testendpunkt.
  3. Vergleichen Sie Beginn und Wiederherstellung des Incidents, Quittieren, Statusveröffentlichung und die entstandene Aufzeichnung. Behalten Sie den Log-Workflow getrennt, falls Ihr Team ihn weiter braucht.

Automatische Incidents und Quittieren gibt es in jedem Tarif. Um eine Rufbereitschaft und die Telefoneskalation zu testen, brauchen Sie Sentinel oder höher.

Richten Sie den ersten Check ein und prüfen Sie die Tarifgrenzen. Wenn Sie so weit sind, starten Sie kostenlos mit dem Monitoring.